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Ich bin Pippilotta

Sybille und ihre Freundin haben mich im September 2024 gefunden.

Ich lag im Dreck neben einer Straße und konnte mich nicht bewegen. Schon seit zwei Tagen. Die Anwohner wussten nicht, was passiert war und was sie tun sollten.

Ich bin ein Mädchen und war damals nicht älter als vier Monate. Wahrscheinlich hatte ich einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen.

Als sie mich mitnahmen, hatte ich furchtbare Angst und habe laut geschrien. Sybille wusste nicht, ob ich überleben würde, weil ich so schwach war.

Aber sie hat mir all ihre Liebe geschenkt. Nach fünf Tagen wurde ich ruhiger, und es ging mir langsam besser. Ich hob meinen Kopf und fraß zum ersten Mal etwas.

Und dann begann alles.

Ganz vorsichtig bewegte Sybille meine Beine. Sie waren ganz steif.

Aber Sybille bewegte sie jeden Tag, stellte mich immer wieder hin. Sie massierte mich, akupunktierte mich und streichelte mich unendlich viele Stunden.

Und plötzlich spürte ich wieder Leben in meinem Körper.

Ich setzte mich zum ersten Mal allein zittrig auf und lief dann wackelig kleine Schritte hinter Sybille her. Es dauerte nicht lange — und ich war wieder vollkommen gesund. Eine verspielte, kleine, fröhliche Hündin.

Sybille fand ein Zuhause für mich in Nordirland, sehr weit weg.

Jetzt lebe ich bei Julia und ihrer Familie. Manchmal vermisse ich Sybille und meine beste Freundin Grace. Aber das Leben, das ich hier habe, könnte nicht schöner sein.

Julia und Sybille schreiben ganz oft miteinander. Und ich bin im Himmel auf Erden.

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